Geschichte der Farbtherapie

Tag für Tag sehen unsere Augen tausende von Farben. Sie sind ein fester Bestandteil unseres Lebens und tragen dazu bei, es schöner zu machen. Farben haben eine hohe Ausdruckskraft, erzeugen Stimmungen und Gefühle, erwecken Sympathien und Antipathien, beeinflussen unsere Entscheidungen, lösen Handlungen aus, können heilen oder machen krank und niemand kann sich ihrer Wirkung entziehen. Menschen verbinden grundsätzlich die gleichen Dinge mit den Farben und doch reagiert jeder anders. Abweichungen in den Reaktionen, die auf kulturelle Hintergründe und eigene Erfahrungen zurückzuführen sind, wurden ebenfalls beobachtet.


Die Farbtherapie ist so alt wie die Menschheit selbst. In allen grossen Kulturen war die Sonne als Spenderin des Lebens der Mittelpunkt des Seins. Die Atlanter, Mayas, Azteken und Ägypter verehrten die Sonne, das göttliche Licht. Licht ist der Ursprung allen Lebens. Ohne Licht gibt es keine Farben. Licht und Farben sind eine Einheit. Wenn Licht Lebensquelle und Lebenserhaltung bedeutet, dann verkörpern auch Farben als Teile des Lichts, Teile des Lebens. Alte Aufzeichnungen berichten von besonderen Kristallen, die die Fähigkeit besassen die Sonnenenergie zu speichern und in potenzierter Form wieder auszustrahlen. Diese Steine, die es in allen Farben und Grössen gab, hatten eine Heilwirkung von der wir uns keine Vorstellung machen können. Vergleichbar hierzu ist unsere heutige Lasertechnik, die ebenfalls durch gebündeltes Licht gewaltige Kräfte frei werden lässt. Im alten Ägypten wurden Tempel erbaut und jedes der Zimmer in einer anderen Farbe gestrichen. Je nach Art der Erkrankung wurden die Patienten in die verschiedenen Räume gebracht um darin ein heilendes Bad zu nehmen. Auch die Chinesen nutzten die heilende Wirkung der Farben zur Heilung von Patienten. So wurden Darmkranke mit gelb bestrichen oder in ein gelbes Zimmer gelegt und Epileptiker wurden in violette Tücher gehüllt.


Farbtherapie ist eine ganzheitliche Therapieform, welche ausgleichend und vitalisierend auf alle Ebenen unseres Seins wirkt. Sie eignet sich hervorragend zur Wiederherstellung und Harmonisierung des inneren Gleichgewichtes und allgemeinen Wohlbefinden. Farbtherapie beeinflusst den Körper, aber auch Emotionen und Psyche werden erfasst. Dies erklärt, warum die Farbtherapie einen positiven und tiefgreifenden Einfluss in allen Bereichen wie Körper, Seele und Geist hat. In der heutigen, modernen Zeit, gibt es verschiedene Formen der Farbtherapie. Die Farben können zum Beispiel mittels Tücher oder Farbtafeln über die Augen aufgenommen werden. Wasser wird mit Farben beleuchtet, bevor man es trinkt. Eine weiter Form ist die Aufnahme von Farben über Nahrungsmittel, hier wählt man bewusst das passende Nahrungsmittel aus.



Bei der Farbmeditation spielt die Farbenlehre von Goethe eine Rolle und wird beispielsweise in der anthroposophischen Kunst- und Maltherapie eingesetzt. Während des Malens soll sich der Malende den Farben hingeben können und damit unter anderem in einem ruhigen Einklang mit sich selbst kommen. Ein weiterer Zweig der Farbtherapie ist die Farblichttherapie. Eingebunden sind hier die Strahlen der Sonne, sowie unterschiedliche Materialien und deren Farben, wie etwa Silber, Kupfer oder auch Gold. Derzeit wird innerhalb eines Forschungsprojektes die Wirkung dieser Farblichttherapie untersucht.


Auch die Farbakupunktur zählt zu den Farbtherapien und ähnelt dem Prinzip der Akupunktur. Hierbei wird gebündeltes Licht auf gezielte Akupunkturstellen gerichtet und soll je nach Farbe unterschiedliche Wirkungen auf den Körper und die Gesundheit haben. Eine einfache Form der Farbtherapie ist es, die Farben als Spray in die Aura zu sprühen. Die Energien wirken und entfalten sich so am schnellsten auf der feinstofflichen Ebene.


Und genau auf diesem Prinziphabe ich mein Farbtherapie-Konzept aufgebaut.

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